Wir laufen für alle die nicht mehr laufen können – Wings4life World Run

Beitragsbild_Worldrun

Das Laufteam von Emrich Consulting wagte sich am Sonntag 8.Mai 2016 an einen ganz besonderen Lauf und nahm am Wings4life World Run Teil. Bei diesem speziellen Laufevent, laufen über 100.000 TeilnehmerInnen in 24 Locations weltweit zur gleichen Zeit für Menschen die nicht mehr laufen können. Die gesamten Einnahmen gehen an die Rückenmarks Forschung mit dem Ziel Querschnittslähmung heilbar zu machen. Das ganz Besondere an diesem Lauf ist, dass es keine vorgegebene Ziellinie gibt, sondern das Ziel jagt den LäuferInnen in Form eines Autos mit eingebauter Zeitnehmung nach. Die Autos fahren 30 Minuten nach dem Start der LäuferInnen los und halten eine bestimmte Geschwindigkeit ein. Zuerst für eine Stunde 15 km/h, dann 16, 17 usw. bis es zum Schluss die letzten LäuferInnen eingeholt hat. Wer am weitesten läuft ist Globaler Sieger.

Mit der Unterschrift von Lemawork Ketema, dem Weltweiten Sieger der beiden ersten Worldruns, als Glücksbringer auf der Startnummer, stürzte sich unser Team gemeinsam mit ca. 14.000 anderen LäuferInnen in Wien auf die Strecke. Nach anfänglichem Stau aufgrund des großen Teilnehmerfeldes, wurde es nach ein paar 100 Metern etwas flüssiger. Das Überholen und Ausweichen zwischen den vielen LäufernInnen kostete aber weiterhin Kraft. 30 Minuten nach den ersten StarterInnen fuhr dann auch das Catcher Car los.

Harald, der Ersatzläufer für Hans, wurde nach ca. 5,5 km eingeholt. Katja schaffte es bis kurz nach dem Schwedenplatz, mit einem letzten Sprint, der sich bei den vielen LäuferInnen im Bereich der Laabestation Schwedenplatz als schwieriger herausstellte als gedacht, auf ca. 9km. Martina wurde ca. 1,5 km später vom Catcher Car eingeholt. Unser Spitzenläufer Valentin schaffte es bis kurz vor den Praterstern und beendete das Rennen bei 16,5 km. Eine tolle Leistung.

Weltweit liefen 130.732 TeilnehmerInnen insgesamt über eine Million km. Die weiteste Frau, Kaori Yoshida, schaffte es in Japan auf 65,7km und schlug den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2015 um fast 10 km. Der Globale Sieg bei den Männern ging nach Italien an Giorgio Calcaterra, mit unglaublichen 88,5 km. Der Rekord von Lemawork Ketema von 2015 lag bei 79,9 km. Dieser beendete sein Rennen nach einem für ihn gemütlichen Trainingslauf bei 41km. Das Training für die olympischen Spiele hatte dieses Jahr Vorrang.

Auch nächstes Jahr, am 7. Mai 2017, wollen wir gerne wieder laufen für alle die nicht laufen können. Dieses Mal dann auf zwei Kontinenten ?

 

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