Entwicklungsplan Öffentlicher Raum Penzing

Der „Entwicklungsplan öffentlicher Raum“ ist ein kooperatives Kommunikations- und Planungsinstrument für das dicht bebaute Stadtgebiet: Die MA 19 beauftragt dabei  in einem vorher abzugrenzenden Plangebiet objektive und subjektive Analysen des öffentlichen Raums. Auch Bürger und Bürgerinnen werden zum öffentlichen Raum befragt. Danach werden Potenziale im öffentlichen Raum besonders im Hinblick auf Nutzungsangebot, Gebrauchswert und Auslastung von Freiräumen ermittelt.

Im Anschluss an die Analysearbeit wird ein Maßnahmenpaket zur Attraktivierung des öffentlichen Raums vorgeschlagen (Priorisierung von kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen). Nach Fertigstellung dieses Strategieplans begleitet eine Gruppe aus VertreterInnen des Bezirks und maßgeblicher Fachdienststellen in die Umsetzung.

Der Gesamtprozess wird von VertreterInnen der MA 19 und des Bezirks unter Einbeziehung von externen ExpertInnen gesteuert.

Dialogveranstaltung zum öffentlichen Raum in Penzing

Sie haben im Rahmen des Bezirksdialogs die Möglichkeit, drei für Sie besonders wichtige Maßnahmen aus dem Entwurf für das Strategiekonzept zu nennen und diese mit einer kurzen Begründung bekannt zu geben (wenige Schlagworte). Weiters werden verschiedene Themenblöcke zur Diskussion gestellt.

So können Sie Ihre Perspektiven auf den öffentlichen Raum in Penzing einbringen und in einen größeren Zusammenhang stellen. Im Rahmen der Veranstaltung sollen Synergien gefunden, Überthemen und mögliche Schwerpunktsetzungen diskutiert werden. Weiters bietet der Bezirksdialog eine Plattform zum Kennenlernen und zum Informationsaustausch zwischen wichtigen lokalen AkteurInnen aus verschiedensten Fachbereichen.

Das Ergebnis des Bezirksdialogs dient als Entscheidunggrundlage für eine Priorisierung der Maßnahmen. Im Anschluss wird der so entstandene Strategieplan in die Umsetzung begleitet.

 

Merkmale und Zielsetzungen des Entwicklungsplans:

  • Erstellung einer fachlich fundierten Analyse des öffentlichen Raums
  • Verschneidung von lokalem Wissen im Bezirk und ExpertInnenwissen der Fachabteilungen
  • Nutzen von Synergien durch Informationsaustausch
  • Ausarbeitung eines gut fokussierten Maßnahmenpakets, das inhaltlich möglichst breit getragen wird (Strategieplan)
  • Erhöhung der Identifikation mit dem öffentlichen Raum im Bezirk und Beitrag zu einer positiven Diskussionskultur
  • Unterstützung des Bezirks bei der Umsetzung der kooperativ erarbeiteten Strategien („Arbeitsgruppe Umsetzung“)
  • Weiterführung des Entwicklungsplans unter Federführung des Bezirks nach Auslauf des Auftrags

Nutzen des Entwicklungsplans:

  • Der Entwicklungsplan bietet Handlungsleitfaden und Argumentationshilfe für Entscheidungen im öffentlichen Raum
  • Schnellere, reibungslosere Umsetzung von Projekten durch breit abgestimmte Zielsetzungen
  • Durch ein Plus an fachübergreifender Koordination und Planung entsteht auch Potenzial zur Senkung laufender Kosten
  • Langfristig Herstellen höherer Aufenthaltsqualitäten (mit positiven Auswirkungen auf: Nutzungsvielfalt, Inklusion, Gesundheit, Mobilität im Alter, Klimaschutz, gerechter Flächenaufteilung etc.)

Was leistet der Entwicklungsplan öffentlicher Raum NICHT?

  • Der Entwicklungsplan öffentlicher Raum beinhaltet keine Studien oder Detailplanungen für Gestaltungsprojekte, sondern nur Vorschläge, wo, was, wann geplant werden soll.
  • Der Entwicklungsplan an sich bietet keine finanzielle Unterstützung für Projektumsetzungen aus dem Zentralbudget. Unterstützungen müssen extra beantragt werden.

Download:

Vorläufiger Bearbeitungsstand Entwicklungsplan öffentlicher Raum Penzing

Zurück