Örtliches Raumordnungsprogramm Stadtgemeinde Retz (NÖ/GIS)

Für die Stadtgemeinde Retz wurde ein digitales, örtliches Raumordnungsprogramm erstellt. Die Umstellung auf ein digitales Örtliches Raumordnungsprogramm bringt der Stadtgemeinde Vorteile bei der Weiterbearbeitung und Aktualisierung, ermöglicht eine multifunktionelle Nutzung der Pläne und sichert ein größeres Maß an Transparenz in der Planung.

Mit Hilfe der digitalen Bearbeitung wird die Genauigkeit der Darstellung wesentlich erhöht und (graphische) Unschärfen aus der analogen Planung können ausgeräumt werden. Der digitale Flächenwidmungsplan ermöglicht die erforderlichen Flächenbilanzen in einem Genauigkeitsgrad auszuführen, mit den herkömmlichen Methoden nicht erreicht werden konnte. Die Kontrolle der Wirksamkeit und Effizienz von Maßnahmen zur Erhöhung der Bodenmobilität kann dadurch wesentlich verbessert werden. Nicht zuletzt bildet das auf der digitalen Katastralmappe aufgebaute digitale Örtliche Raumordnungsprogramm die Voraussetzung zum Ausbau auf ein kommunales Informationssystem (KIS).

Ein Schwerpunkt in der Bearbeitung lag in der Erhaltung der traditionellen Dorfstrukturen. Abgesehen vom Hauptort Retz sind die Ortschaften der Stadtgemeinde vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und weisen die traditionelle Struktur der landwirtschaftlichen Hintausbereiche auf. Für das Ortsbild wesentlich sind weiters die Kellergassen. Der Mangel an nutzbaren Einrichtungen in Verbindung mit traditionellen Weinkellereinbauten bedingt ein fehlendes Interesse an der Nutzung der Kellergassen. Durch maßvolle Ausbaumaßnahmen und Schaffung zeitgemäßer Nutzungsstrukturen soll hier eine Aufwertung stattfinden.

 

Auftraggeber: Stadtgemeinde Retz

Bearbeitung: 2001-2005

BearbeiterInnen: DI Hans Emrich, DI Bettina Liehr, DI Sigrid Lahounik

Raumordnungsprogramm Retz

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